Wir sind das
Parkinson-Netzwerk
Ostsachsen
Unser Hauptziel: Versorgungsgerechtigkeit für alle Parkinson-Patienten in Ostsachsen
Schon jetzt leben über 32.000 Parkinson-Patienten in Sachsen. So viele, wie die Stadt Meißen Einwohner hat. Bis zum Jahr 2030 werden es doppelt so viele sein. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land, alle Patienten sollen gleich gut versorgt werden.
Wer sind wir?
PANOS ist ein wachsendes Netzwerk aus Ärzten, Kliniken mit spezieller Parkinson-Expertise, Wissenschaftlern und Organisationen wie der Deutschen Parkinson Vereinigung.
Was sind unsere Ziele?
- Aufbau eines regionalen intersektoralen Behandlungsnetzwerks
- spezialisierte ambulante Parkinsonzentren mit einem einheitlichen Behandlungsstandard
- gemeinsame Behandlung durch niedergelassene Ärzte
- individualisierte Behandlungspläne, die eine spezialisierte Mitbehandlung einschließen
- sektorenübergreifendes, dauerhaftes Case-Management durch Parkinsonlotsen
- standardisierte Patientenschule
12
Hausärzte
23
Neurologen
128
Für PANOS haben sich drei zentrale Versorgungseinrichtungen in Ostsachsen zusammengeschlossen. Jedes Parkinson-Zentrum deckt einen bestimmten Zuständigkeitsbereich ab, sodass eine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist.
Die Klinik für Neurologie am Elblandklinikum Meißen wurde im Jahr 2012 gegründet. Behandelt wird das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen mit einem besonderen Schwerpunkt im Bereich kardiovaskulär Erkrankungen und Bewegungsstörungen. Es werden in ca. 60 stationären Betten jährlich etwa 2400 Patienten stationär und zudem 1500 Patienten ambulant versorgt. Der Chefarzt der Klinik verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung im Fach Neurologie, als akademisches Lehrkrankenhaus werden zudem Studenten im Praktischen Jahr ausgebildet. Neben dem Chefarzt sind drei Ober- und zwei Fachärzte sowie zwölf Ausbildungsassistenten an der Klinik für Neurologie beschäftigt.
Unser Team behandelt Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems und daraus folgenden neurologischen Erkrankungen. Dabei liegt unser Fokus darauf, dass Sie Stück für Stück an Lebensqualität zurückgewinnen. Dafür arbeitet ein Team aus Ärzten, Therapeuten und medizinischen Pflegepersonal zusammen. Da neurologische Erkrankungen häufig mit Stoffwechselerkrankungen, Gefäßerkrankungen und zahrleichen weiteren disziplinübergreifenden Krankheitsbildern einher gehen, ist der Fachbereich interdisziplinär vernetzt. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Erkennung und Behandlung von Parkinson-Erkrankungen. Seit 2008 ist die Klinik als Parkinsonspezialklinik von der deutschen Parkinson Vereinigung zertifiziert.
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Die Klinik verfügt über 80 stationäre Betten, davon 8 für Parkinson-Komplexbehandlungen und ein neurologisch geführtes Schlaflabor. Wichtigster Teil der Versorgung von Parkinson-Patienten ist die Spezialambulanz, in der neben Patienten mit typischen und atypischen Parkinson-Syndromen auch Patienten mit Tremor, Huntington-Krankheit und Dystonien behandelt werden. In der Ambulanz führen wir neben der klinischen Untersuchung Tremoranalysen, Neurosonographie durch, testen das Riechvermögen und das autonome Nervensystem. Neue Therapien werden in multizentrischen Medikamentenstudien erprobt. Gemeinsam mit der Klinik für Neurochirurgie besteht seit über zehn Jahren ein aktives Programm zur Tiefen Hirnstimulation.
Ein starkes Team: Ärzte, Psychologen und Parkinsonlotsen
An den Standorten unserer Parkinson-Zentren setzt sich das Team aus Fachärzten,
Psychologen und Fachpflegekräften zusammen.
Zur Umsetzung unserer Ziele bedarf es der Unterstützung aus verschiedenen Bereichen. Projektpartner aus der Wissenschaft und Informatik, Patientenorganisationen sowie weitere relevante Leistungserbringer tragen maßgeblich dazu bei, dass ein gut funktionierendes Parkinson-Netzwerk in Ostsachsen geschaffen werden kann.
Der Aufbau des Netzwerkes wurde gefördert durch:

